Flachboden-Chassis
Ein Flachboden-Chassis ist nur bei frontgetriebenen Fahrzeugen möglich. Es ist das Fahrgestell eines Serien-Kastenwagen, ohne Dach und Seitenwände, ab der B-Säule. Das Fahrgestell besteht aus Längs- und Querträgern und den tiefgezogenen profilierten Bodenblechen. Aufgrund des fehlenden Aufbauträgers wie beim konventionellen Fahrgestell müssen die Seitenwände des Wohnmobilaufbaus eine stabilisierende Rolle übernehmen. Eine weitere Stabilisierung kann durch die vollflächige Verklebung des Aufbaubodens mit dem Blechboden des Flachbodenchassis erreicht werden.
Tiefrahmen
An Fahrerhäuser der Basisfahrzeughersteller wird ein Rahmen aus verzinkten, profilierten und verschraubten Blechpressteilen möglichst tief liegend angeflanscht. Die serienmäßige Hinterachse wird durch eine Einzelradaufhängung ersetzt. Tiefrahmen haben deutliche Vorteile: Durch die verzinkten und verschraubten Blechteile sind diese Rahmen in Bezug auf Korrosion nahezu unbegrenzt haltbar. Durch die sehr niedrige Einstiegshöhe lassen sich auch Wohnmobile mit Doppelboden bauen, welcher zur Isolierung dient und damit die Wintertauglichkeit erhöht.
Serienrahmen
Der Serienrahmen (auch Leiterrahmen genannt) ist für alle Fahrzeuge geeignet. Er wird in Serie als Fahrgestell gebaut und ist für Front- oder Heckantrieb gleichermaßen geeignet.
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